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Drei Frauen schreiben Silser Geschichte

Die Idee einer öffentlichen Bibliothek

Mit dem von ihrem verstorbenen Vater geerbten Vermögen leitete Louise Silverberg eine Reihe karitativer Aktionen in die Wege. Ihr Hauptanliegen war, der Bevölkerung des Oberengadins etwas zu stiften. Das erste Projekt, ein Heim für Kinder aus armen Familien und Waisen scheiterte an mangelndem Bedarf. Die Tatsache, dass Frau Silverberg von ihrem Vater viele wertvolle Bücher geerbt hatte, brachte sie schliesslich auf die Idee einer Bibliothek für Einheimische und Gäste. Dieser Idee folgend gründete sie 1961 die Stiftung Biblioteca Engiadinaisa. Mitbegründerinnen waren Anita Forrer – sie stellte in generöser Weise ihr Grundstück in Sils Baselgia zur Verfügung – und ihre langjährige Begleiterin Marianne Hauer-Marschhausen.

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Louise Silverberg

Marianne Hauer-Marschhausen

Anita Forrer

Sils ist der richtige Ort, wo eine Bibliothek entstehen soll, nicht  St.Moritz, da macht man tagsüber Sport und abends geht man aus.

Louise Silverberg, Stiftungsgründerin

Stiftungszweck und Vergabepolitik

Aus der Stiftungsurkunde

«Die Stiftung hat den Zweck, eine grössere allgemeine Bibliothek im Engadin zu schaffen und zu unterhalten, welche insbesondere der Bevölkerung des Engadins unentgeltlich zur Verfügung steht. Diese Stiftung soll mithelfen, die romanische Sprache zu fördern und zu erhalten.»

Vergabungen

Die Stiftung Biblioteca Engiadinaisa setzt sich durch Unterstützungsbeiträge an Private und Institutionen für den Erhalt und die Pflege der romanischen Idiome Puter, Vallader, Jauer und Bargunsegner ein sowie für die Förderung der einheimischen Kultur und Volksbildung. Darüber hinaus gewährt die Biblioteca Engiadinaisa auch Beiträge an gemeinnützige Institutionen im Engadin und in dessen Nebentälern Bergell und Puschlav sowie im Val Müstair und in Bergün. Sie leistet ausserdem Anschubfinanzierungen für nachhaltige Projekte, beteiligt sich jedoch nicht an Unterhaltskosten und laufenden Ausgaben. 

Seit 1987 wurden Fördergelder an verschiedenste Projekte und Institutionen vergeben, unter anderem für Publikationen, CDs, Filme, Theater und Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Musikschulen und Bildungseinrichtungen.

Sitzungstermine

Der Stiftungsrat tagt dreimal im Jahr. Bitte reichen Sie Ihre Gesuche jeweils bis Mitte Februar / Ende Mai / Mitte September ein, damit sie zeitnah besprochen werden können.

Wegleitung für ein Fördergesuch

Die Wegleitung für ein Fördergesuch können Sie als PDF herunterladen.

Unterstützung von Volksbibliotheken im Engadin und den Südtälern

Der Stiftungsrat der Biblioteca Engiadinaisa hat im Sinne des Stiftungszwecks beschlossen, eine ausserordentliche Initiative zur Förderung der öffentlichen Bibliotheken im Engadin, Val Müstair, Bergell und Puschlav und zur Erhöhung deren Attraktivität und Benutzungen zu unternehmen.

Den Initiativtext und die Anforderungen für ein Gesuch entnehmen Sie dem untenstehenden Dokument.

Fördergesuch
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Stiftungsrat

Dem Stiftungsrat gehören an:

Dr. iur. Nuot Saratz, Präsident, seit 1997
Romedi Arquint, seit 1998

Franco Gilly, seit 2007

Dr. Mirella Carbone, seit 2015

Seraina Felix, seit 2024

Jahresbericht

Hier können Sie jeweils den neuesten Jahresbericht ansehen:

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